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Startseite Down-Syndrom - Infoseiten
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Im folgenden haben wir Informationen zum Down-Syndrom zusammengetragen und nach Altersgruppen gegliedert. -Babys und Kleinkinder , -Kindergartenkinder, -Schulkinder, -Jugendliche und Erwachsene Weitere Seiten: , -Hilfen und Rechte, -Links und Literatur, -Schwangerschaft,
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Erstinformation von KIDS Hamburg e. V. |
Aus vielen Gesprächen mit Betroffenen und eigener Erfahrung wissen wir, dass sich noch immer viele Eltern nach der Diagnose „Ihr Kind hat das Down-Syndrom“ alleine gelassen fühlen. Den Schmerz nach der Geburt eines Babys mit Down-Syndrom kann den Eltern niemand abnehmen. Die Gewissheit aber, dass es vielfältige Hilfen gibt und man nicht allein ist, macht Mut.
Unsere Broschüre "Ein Baby mit Down-Syndrom - Erstinformation" fasst zusammen, was wir selbst als hilfreich erlebt haben, um gestärkt mit der belastenden Situation umzugehen. Sie vermittelt wesentliche Informationen, nennt persönliche Ansprechpartner und verweist auf weiterführende Literatur. Und – sie macht Mut! Durch viele Spenden war es uns möglich, eine hohe Auflage dieser Broschüre zu drucken. Und wir freuen uns sehr, dass sie überall in Hamburg und Umgebung an die relevanten Stellen, z. B. Entbindungsstationen, verteilt wird.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für diese Broschüre interessieren. Wir geben auch gern mehrere Exemplare an Krankenhäuser und Arztpraxen ab.
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Was ist das Down-Syndrom? |
Bei Menschen mit dem Down-Syndrom ist das 21. Chromosom in jeder Zelle dreimal statt, wie normalerweise zweimal vorhanden. Man spricht deshalb auch von Trisomie 21. Benannt wurde das Syndrom nach dem englischen Arzt Langdon-Down, der die Besonderheiten dieser Menschen als erster beschrieb. Der diskriminierende Begriff „Mongolismus“ sollte im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr verwendet werden.
Die Ursache für die Chromosomenveränderung ist bis heute unbekannt. Etwa jedes 800. Kind kommt mit dem Down-Syndrom zur Welt, in Deutschland sind das pro Jahr etwa 1200 Kinder. Eine „Heilung“ ist nicht möglich, deshalb kann man das Down-Syndrom auch nicht als Krankheit bezeichnen.
Die veränderten Erbanlagen führen bei vielen Menschen mit Down-Syndrom zu medizinischen Problemen, wie z.B. Herzfehler, schwachem Muskeltonus, Hörbeeinträchtigungen. Die gesamte körperliche und geistige Entwicklung ist verzögert. Die Entwicklungsmöglichkeiten des Einzelnen sind sehr unterschiedlich, die geistigen Fähigkeiten von Menschen mit Down-Syndrom werden oft unterschätzt. Bei einer guten Förderung sind sie sehr lernfähig und können mit Unterstützung ein selbstbestimmtes Leben führen. So gelten viele Vorurteile, die sich immer noch halten schon lange nicht mehr: Beinahe alle Menschen mit Down-Syndrom lernen heute Lesen und Schreiben, viele werden genau so alt wie andere Menschen, sie sind (mit geringen Einschränkungen) oft zu einem selbstständigen Leben in der Lage.
Auch positive Eigenschaften haben viele dieser Menschen gemeinsam: Oft sind Sie sehr offen, haben einen entwaffnenden Charme und viel Humor, und zum Teil ein ausgeprägtes Orientierungsvermögen sowie ein sehr freundliches Wesen. Jeder Mensch ist einzigartig, wie alle anderen Menschen auch. Die Akzeptanz in der Familie und in der Gesellschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom ein zufriedenes Leben führen können. Wer diesen Menschen vorurteilsfrei begegnet, wird viele positive Überraschungen erleben! |
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Mit freundlicher Unterstüzung der CNT AG |
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