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Schreiben Sie uns zum Thema: "Frühförderung"

 

Mit dem Wort „Frühförderung“ werden wir Eltern von Kindern mit Down Syndrom schon ganz am Anfang konfrontiert. Im Grunde ist man kaum aus dem Kreißsaal raus, schon geht es los mit vielen Ratschlägen und Möglichkeiten, die „man doch heutzutage hat“, die Kinder zu fördern. Für uns Eltern ist die Frühförderung ein bisschen „Fluch und Segen“ zugleich.

Es ist wirklich schön zu erleben, was man mit regelmäßiger Förderung und spielerischer Therapie alles erreichen kann. Schon von Beginn an gibt es für Babys und Kleinkinder viele Angebote, die über Frühförderstellen und Institutionen an uns herangetragen werden: Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und so weiter. Das zieht sich dann durch die gesamte Kindheit bis hin zur Jugend. Vom therapeutischen Erfolg mal abgesehen, wird man von den Organisationen und Therapeuten in den meisten Fällen auch sehr gut aufgefangen und betreut und bekommt viele Hilfestellungen und praktische Tipps im Umgang mit der Behinderung und den speziellen Bedürfnissen unserer Kinder.

Auf der anderen Seite sind es neben den standardmäßigen Arztbesuchen und Kontrollen auch sehr viele Termine, die man mit seinem Kind wahrnehmen muss. Und da heißt es ein gutes Gleichgewicht zu finden, zwischen dem „Therapie-Wahnsinn“ und einfach nur Kind sein ohne Termine und Druck von außen.

 

In der nächsten KIDS Aktuell möchten wir ausführlich über das Thema Frühförderung berichten. Welche Möglichkeiten gibt es in Hamburg und Umgebung für Kinder mit Down Syndrom? Wann fängt man am besten mit der Frühförderung an? Was muss alles sein, was kann man eventuell auch erstmal verschieben? Wie ist die Frühförderung von behördlicher Seite organisiert, an wen wendet man sich am besten? Und vor allem: Was sind Ihre Erfahrungen mit den verschiedensten Formen der Frühförderung? Welche Erfahrungen haben Sie mit Therapeuten, Ihren Kindern und den Behörden gemacht? Ist bei der Frühförderung eher „weniger mehr“ oder gilt das Motto „Viel hilft viel“? Irgendwo dazwischen liegt wahrscheinlich die Wahrheit! Und letzten Endes hängt das ja auch alles von Ihrem Kind persönlich ab – das eine hat großen Spaß an den verschiedensten Therapieformen, das andere braucht mehr Ruhe und Zeit für sich. Und manchmal ist auch schon das Spielen im Kreise der Familie ganz viel Therapie und Förderung – oder etwa nicht?

 

Hinweis:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir DIN A4-Vorlagen (wie Zeugnisse, Formulare oder Ähnliches) nicht unbedingt abbilden können. Solch große Abbildungsformate können den geplanten Umfang unseres Magazins sprengen.

 

Besonders ansprechend wird die KIDS Aktuell durch die schönen Fotos, die uns unsere Leser zur Verfügung stellen. So freuen wir uns auch für die nächste Ausgabe über die Zusendung von aktuellen Fotos, die wir in der KIDS Aktuell und auf unserer Website veröffentlichen dürfen (Bilder mit möglichst viel dpi).

 

Die KIDS Aktuell wird nach ihrem Erscheinen auf unserer Website online gestellt.

 

Bitte senden Sie die Beiträge und Fotos an redaktion(at)kidshamburg.de

 

Nächster Redaktionsschluss ist der 31.1.2018.

 

Alle, die uns schreiben, erhalten als Dank die nächste Ausgabe der KIDS Aktuell. Vergessen Sie also nicht, uns Ihre Adresse mitzuteilen.