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Literatur und Film zur Pränataldiagnostik

 

Bauchentscheidungen - wissen, was jetzt gut ist!

 


 

Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft
Schwanger zu sein ist die natürlichste Sache der Welt. Und doch sollen schwangere Frauen viele Untersuchungen machen – auch wenn alles normal verläuft.
Mit dem Leporello/Informationsblatt möchten Ärztinnen, Hebammen, Beraterinnen, Menschen mit Behinderung und Eltern behinderter Kinder schwangere Frauen und ihre Partner ermuntern, einen anderen Blick zu riskieren –  denn Werbung für vorgeburtliche Tests gibt es mehr als genug. Hier finden sie Hinweise auf Probleme, die durch vorgeburtliche Tests entstehen – und Ideen für einen anderen Umgang damit.

Zum Welt Down-Syndrom-Tag am 21.03.2014 haben wir das Leporello „Bauchentscheidungen – wissen, was jetzt gut ist“  an Gynäkologie- und Hebammen-Praxen in Hamburg und Umgebung versandt.

 

 

Schwangerschaft und Down-Syndrom

Erfahrungen und Perspektiven
Broschüre, 2009, EUR 5,00
Deutsches Down-Syndrom InfoCenter, Hammerhöhe 3, 91207 Lauf, Tel: 09123/98 21 21
Heute ist die Pränataldiagnostik (PND) fast schon fester Bestandteil der Schwangerenversorgung. Sie kann schwerwiegende Entscheidungskonflikte nach sich ziehen, wenn zum Beispiel festgestellt wird, dass das zu erwartende Baby Down-Syndrom hat. Diese Broschüre richtet sich an Familien, die eine für das Kind positive Entscheidung getroffen haben und sich nun auf die Geburt ihres Babys mit Down-Syndrom vorbereiten. Vielleicht kann sie außerdem eine Hilfe sein in der schwierigen Entscheidungskrise, in die die meisten werdenden Eltern geraten, nachdem sie von der Diagnose erfahren haben.

 

 

Der Traum vom Perfekten Kind

DVD, SWR 2013, 44 Min., 12,49 Euro

Dieser Film zeigt wie die neue Technologie unsere Gesellschaft verändern wird und vor welchen schwierigen Entscheidungen werdende Eltern nun stehen. In diesem Film wird deutlich, in welche Konflikte Eltern während der Schwangerschaft durch die Untersuchungen geraten.



Vivian Weigert
Bekommen wir ein gesundes Kind? Was Sie über pränatale Diagnostik wissen sollten
Kösel-Verlag, 2006, ISBN 3466344999, 224 S., EUR 15,95
Bekommen wir ein gesundes Baby? Das ist die Frage, die werdende Eltern am meisten bewegt. Die moderne Medizin bietet entsprechende Kontrolluntersuchungen an, die bei Eltern häufig jedoch Verunsicherung auslösen und zu ethischen Konflikten führen. Die erfahrene Geburtsvorbereiterin Vivian Weigert informiert umfassend über Chancen und Risiken der pränatalen Diagnostik. Sie geht dabei auch auf den emotionalen Zwiespalt und auf Ängste ein, die werdende Eltern durchleben, gibt Entscheidungshilfen und lässt Betroffene zu Wort kommen. Ein Buch für alle Schwangeren und ihre Partner, die wissen wollen, was vorgeburtliche Untersuchungen wirklich nützen und wie sie einen eigenen, für sich stimmigen Weg finden.

 

 

Bauchentscheidungen - aber mit Köpfchen

Hintergrundinformationen zu vorgeburtlichen Tests

Eine Broschüre für MultiplikatorInnen, Ärzte, Hebammen, und Einrichtungen, die mit schwangeren Frauen und werdenden Vätern arbeiten. Diese Broschüre geht vertiefend den vielfältigen Themen rund um vorgeburtliche Tests in der Schwangerschaft nach.

Bestellmöglichkeit der Broschüre: weiter
 


Beatrix Wohlfahrt
Gründe und beeinflussende Faktoren für die Fortsetzung der Schwangerschaft nach der Diagnose eines Down-Syndroms
Der Andere Verlag, 2002, ISBN 3936231508, 119 Seiten, EUR 19,90
Einer der Hauptgründe für die Durchführung einer Amniozentese ist die Suche nach dem Down-Syndrom. Anhand von Interviews mit Frauen, die sich für die Fortsetzung der Schwangerschaft trotz der Diagnose Down-Syndrom entschieden haben, versucht die vorliegende Studie sowohl die persönlichen Gründe und beeinflussenden Faktoren als auch die gesellschaftlich-sozialen Einflüsse im Kontext dieser Entscheidung zu ergründen. Für Fachleute, die mit den Folgen der Pränataldiagnostik zu tun haben, ist dies ein wichtiges Buch, um die Entscheidungen der betroffenen Frauen nachvollziehen zu können.

 

 

Monika Hey

Mein gläserner Bauch

Wie die Pränataldiagnostik unser Verhältnis zum Leben verändert

Deutsche Verlags-Anstalt, 2012, ISBN 978-3-421-04538-6, 224 S., 19,99 Euro

Das Dilemma der vorgeburtlichen Diagnostik

Schwanger zu sein, Mutter zu werden ist häufig mit einer Mischung aus Hoffnungen und Ängsten verbunden. Um diese Ängste zu bannen, ist es für die meisten werdenden Eltern heute selbstverständlich, die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik in Anspruch zu nehmen, oft ohne sich über deren Tragweite bewusst zu sein. Denn werden bei Ultraschall, Blut- oder Fruchtwasseruntersuchung Erkrankungen oder Behinderungen des ungeborenen Kindes festgestellt, legen Ärzte schnell den Abbruch der Schwangerschaft nahe. Die werdenden Eltern stehen damit vor einer Entscheidung, die viele so nie treffen wollten. Schonungslos offen und ergreifend berichtet Monika Hey von ihrer eigenen Erfahrung mit der Pränataldiagnostik und öffnet zugleich die Augen für ein ethisches Dilemma, das jede Schwangere, jedes werdende Elternpaar und unsere Gesellschaft als Ganzes betrifft.

 

 

Marianne Neeb
Lysander
Grenzerfahrung einer Mutter
Books on Demand, 2006, 96 S., broschiert, ISBN3833452307, EUR 11,00
Das Tagebuch einer Mutter über die seelischen Folgen des  Abbruchs nach der Diagnose Down-Syndrom.

 

 

Hans W. Schünemann

Kind nach Wahl

Roman, Web-Site-Verlag, 2011, ISBN 978-3942594189, 130 S., 8,00 Euro

Sophie und Stefan erwarten nach vielen Jahren endlich ein Kind. Aber ihre Freude bekommt einen schweren Dämpfer, als sie erfahren, dass es in Sophies Familie einen Jungen mit dem Down-Syndrom (Trisomie 21) gegeben hat. Sie sind tief beunruhigt und ratlos. Durch Freunde werden sie auf eine bisher kaum bekannte Methode zur vorgeburtlichen Diagnose von Trisomie 21 aufmerksam gemacht. Der Test ist schon im zweiten Schwangerschaftsmonat möglich und medizinisch weniger einschneidend als herkömmliche Verfahren. Doch diese Möglichkeit löst besonders bei Sophie nicht nur Zustimmung, sondern viele Fragen aus, die mit Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch zusammenhängen: Wollen wir ein Kind nach Wahl? Was tun wir, wenn der Bescheid „positiv“ ausfällt? Dürfen wir über das Leben unseres Kindes verfügen? In bewegenden Gesprächen und Begegnungen finden Sophie und Stefan – durch manch einen Konflikt hindurch – ihre persönliche Entscheidung.

 

 

Angelica Ensel
Hebammen im Konfliktfeld der Pränatalen Diagnostik Zwischen Abgrenzung und Mitleiden
Hebammengemeinschaftshilfe e.V., 2002, ISBN 3934021107, 241 Seiten
In der Öffentlichkeit ist nur wenig bekannt, wie sich die Pränatale Diagnostik auf die Praxis der Hebammenarbeit auswirkt und welche Konflikte sich für Hebammen daraus ergeben. Anhand von Interviews mit betroffenen Hebammen geht die Autorin diesen Fragen nach.

 

 

Kirsten Achtelik

Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

Verbrecher Verlag, 2015, ISBN 978-3957321206, 18,00 Euro
Ist wirklich alles in Ordnung, wenn bei der pränatalen Untersuchung keine Auffälligkeiten gefunden werden? Und was wenn doch? Als Feministin für ein Recht auf Abtreibung einzutreten, bedeutet nicht zwangsläufig, die hier entstehende Entscheidungssituation als Selbstbestimmung wahrnehmen zu müssen. Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts "Selbstbestimmung" in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von "Lebensschützern" wieder aufgeflammt sind.

 

 

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"Das ganze Kind hat so viele Fehler"

Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe

Rowohlt Taschenbuch, 2017, ISBN 9783499632211, 14,99 Euro

 

 

 

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